„Toller Anlass, um Danke zu sagen“
Im Landesmuseum feierten die hessischen Europaschulen ihr 25-Jähriges
Die Blücherschüler musizierten zum Auftakt. Als im Hörsaal des Wiesbadener Landesmuseums „25 Jahre Hessische Europaschulen“ gefeiert wurde, zeigten erst einmal die Kinder des Chors und des Streichorchesters ihr Können. Mit der „Ode an die Freude“ und dem Europakinderlied begeisterten sie das Publikum. Am Flügel begleitete Angela Reichow-Löw, den Chor dirigierte Maria Rahthens, die Streicher Ewa Weiser. Lehrerin Maria Geisthardt unterstützte den Chor. Schulleiterin Monika Frickhofen begleitete das Europa-Blücher-Team auch als Mitglied der achtköpfigen Steuerungsgruppe der hessischen Europaschulen.
Programm-Managerin im Kultusministerium, Dr. Corinna Hartmann, begrüßte die zahlreichen Gäste, Lehrer, Schulleiter, Eltern, Schüler und Ministerialbeamte. Tolles, hätten alle geleistet, seit das Projekt unter Kultusminister Hartmut Holzapfel (SPD) vor 25 Jahren gestartet war. Die Europaschulen seien alles andere als ein Selbstläufer.
Das bestätigte Kultusminister Dr. Alexander Lorz (CDU), der engagiert für die europäische Idee warb. Jura-Professor Lorz zog dabei eine nüchterne Bilanz des Zustandes der Europäischen Union mit all ihren Schwierigkeiten, die verschiedensten Interessen in Einklang zu bringen. Trotz alledem, so Lorz: „Der heutige Festakt ist ein toller Anlass, um Danke zu sagen für 25 Jahre Bildungsarbeit.“
Für ein friedliches, einiges Europa - Regelmäßiger Schüleraustausch
Vor 25 Jahren waren fünf hessische Gesamtschulen die ersten, die sich Europaschulen nennen durften, weil sie ihr pädagogisches Konzept an den Idealen der europäischen Integration ausrichteten. Die Blücherschule führt seit 2002 den Titel als Exzellenz-Auszeichnung und wird als solche alle fünf Jahre zertifiziert. Regelmäßigen Schüleraustausch gibt es mit mehreren europäischen Ländern. Einmalig dürfte der Wiesbadener Schüleraustausch mit Island sein. Auch europäische Gaststudenten vermitteln immer wieder die Kultur ihrer Länder.
Erziehung zur Demokratie, interkulturelles Lernen und Konfliktlösungsstrategien sind Bestandteil des pädagogischen Programms der Europaschulen in Hessen. Heute sind es 34. Nicht zuletzt steht die Idee eines friedlichen, bunten Europa ganz obenan. Kultusminister Alexander Lorz beim Jubiläumsfestakt: „Die Schulen leben den europäischen Gedanken.“


















