Heiterkeit und etwas Wehmut
Viertklässler zeigen beim Abschied ihr vielseitiges Können
Mit Theater, Musik und Tanzeinlagen verabschiedeten sich die Viertklässler im neuen Teil des Schulhofes bei Kaiserwetter. Sechs Klassen, noch nie waren es so viele, 136 Schüler an der Zahl, wie Schulleiterin Monika Frickhofen bei ihrer Begrüßung feststellte.
In ihren Stücken ließen die Mädchen und Jungen launig und humorvoll ihre gemeinsame Grundschulzeit Revue passieren, erinnerten an Lesenächte und Klassenfahrten, Fastnachts- und Weihnachtsfeiern. Die 4a wusste es ganz genau: 732 Tage haben sie in der Blücherschule verbracht. Die fröhlichen Auftritte der einzelnen Klassen wurden immer wieder mit herzlichem Beifall der Eltern und Lehrer bedacht. Die Aufführungen ließen spüren, dass da echte Klassengemeinschaften gewachsen waren. Handybilder und -Videos hielten das feierliche Ende des Grundschülerdaseins unter der Moderation von Sara und Emir fest.
Schule als Lern- und Lebensort.
Monika Frickhofen wünschte den Schulabgängern viel Erfolg im nächsten Schulabschnitt und eine glückliche Zukunft als Erwachsene. Die Rektorin dankte Schülern, Eltern und vor allem ihrem engagierten Kollegium. Nur durch die gute Zusammenarbeit aller sei der Erfolg nach dem neuen Konzept möglich geworden. Vier der sechs Klassen waren jetzt die ersten, die komplett nach dem Modell einer gebundenen Ganztagsschule unterrichtet worden waren: Schule als Lern- und Lebensort mit vielen spannenden Projekten. Nach einem Konzept, „das in Hessen einmalig ist“.
Frickhofen dankte auch allen Ehrenamtlichen sowie den Eltern, ohne deren Engagement alles nicht so gut gelaufen wäre. Stellvertretend für alle erhielt die Mutter Cristina Manca einen Blumenstrauß. Sie war immer zur Stelle, wenn für ein Faltblatt oder ein Plakat eine Grafikerin gebraucht wurde. Zum Abschluss gab es als Dankeschön eine Gerbera für die Lehrerinnen und Lehrer und für Schulsekretärin Julia Meiss. (mag)













